Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt
Home Schulinfos Aktuelles RMG in der Presse 21.10.2011 - Graue Zellen auf der Überholspur

"Gehirnjogging" mit Gedächtnistrainer Markus Hofmann begeistert Gymnasiasten

 

Gedächtnistrainer Markus Hofmann begeisterte die Zuhörer. Foto: GeilingGedächtnistrainer Markus Hofmann begeisterte die Zuhörer. Foto: GeilingKönnen Sie sich innerhalb von zwei Minuten die Vornamen und Nachnamen von acht Personen einprägen oder können Sie sich innerhalb kürzester Zeit 20 komplizierte Ausdrücke und Wörter merken und die auch noch der Reihe nach aufzählen oder durcheinander ihre Platzierung benennen? Wenn Sie das nicht können, dann hätten sie beim "Studententag" der Sparkasse Ostunterfranken dabei sein sollen. 400 Schüler Oberstufe der Gymnasien Haßfurt und Ebern waren von diesem Unterrichtsnachmittag begeistert.

Dabei hatte Gedächtnistrainer Markus Hofmann seinen Vortrag mit der provokanten Aufforderung begonnen: "Wenn es jemandem zu langweilig wird oder er meint, dass das nichts fürs Lernen oder das Studium bringt, dann darf er nach 20 Minuten aufstehen und gehen." Aber nicht ein einziger verließ den "Silberfisch".

Kein Wunder, denn Markus Hofmann zählt nicht von ungefähr zu den begehrtesten Top-Speakern für Unternehmer aller Branchen. Auch beim "Studententag" der Sparkasse, der unter dem Motto "Vorsprung durch Wissen" stand, vermittelte Hofmann Lern- und Merktechniken, die jeder sofort für sich umsetzen konnte. Seiner Meinung nach sei geistige Fitness der Schlüsselfaktor für persönlichen Erfolg in der Schule, im Berufs- und Privatleben. "Wer fit im Kopf ist, kann neues Wissen leichter aufnehmen. Lernfähig bleiben ist in unserer Wissensgesellschaft wichtiger denn je. Und wer dies kann, kann auch einmal abgespeicherte Zahlen, Daten und Fakten sicher abrufen."

Hofmann hielt sich nicht mit langen Vorreden auf, sondern bewies den Oberschülern, dass ihr Gedächtnis weit mehr leisten kann als sie vermuten. In jedem Kopf stecke ein Superhirn. Manche wissen heute noch, wer den FC Bayern 2001 ins Champions League Finale geschossen hat. Andere wären froh, wenn sie sich die Geburtstage ihrer sieben Enkel merken könnten oder das Passwort zum Bankkonto. "Jeder kann sich alles merken", behauptete Hofmann und demonstrierte dies, indem er sich aus dem Publikum 20 Begriffe zurufen ließ, die auf einer Tafel aufgeschrieben und verdeckt wurden. Die Schüler waren schon verblüfft, als Hofmann aus dem Gedächtnis heraus die Begriffe aufsagte. Vorwärts und rückwärts, durcheinander oder auch nach ihrer Position an der Tafel.

Sicher wollte da mancher Schüler schon abschalten, weil "dieser Hofmann" auch einer von denen ist, die halt mit einem besonderen Talent gesegnet sind. Weit gefehlt: "Ich werde auch euch helfen, eure grauen Zellen auf Trab zu bringen und ihr werdet das gleich so gut können wie ich - 20 Wörter in kurzer Zeit einprägen." Dazu bedurfte es einer Technik mit entsprechenden 400 Schülerinnen und Schüler waren begeistert beim 400 Schülerinnen und Schüler waren begeistert beim "Briefkästen", mit denen es den Schülern tatsächlich schnell gelang, die 20 Wörter aufzusagen. Dabei waren Begriffe wie Neologismus, Wirtschaftskrise, Ständegesellschaft oder Fachabschlussarbeit wirklich nicht leicht zu merken. Der "Top-Speaker" erklärte, dass dies nach einer alten Memotechnik ablaufe, die schon der römische Redner Cicero angewandt habe.

Dann holte der Gedächtnisexperte Schüler auf die Bühne, deren Namen sich die Mitschüler im Saal binnen kürzester Zeit merken sollten. Auch dieses Experiment funktionierte auf Anhieb.

 

Quelle: HT, Günther Geiling